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Andreas Babler übergibt Vizekanzleramt und SPÖ-Vorsitz in geordnetem Prozess

05.10.2026

Bei einem der Treffen der Bundespartei mit den SPÖ-Länderchefs, SPÖ-Bundesfrauenvorsitzender Eva-Maria Holzleitner und ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian hat sich die SPÖ im Rahmen eines Ordnungsprozesses auf eine strategische, organisatorische und personelle Neuaufstellung der SPÖ geeinigt. Andreas Babler wird das Vizekanzleramt und den Parteivorsitz in einem geordneten Prozess übergeben. Anfang 2027 soll Markus Marterbauer das Vizekanzleramt übernehmen. Bis dahin bleibt Babler Parteivorsitzender und Vizekanzler. Damit ist auch die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung sichergestellt.

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Für Donnerstag, 8. Oktober 2026, werden die Parteigremien einberufen und Eva-Maria Holzleitner und Philip Kucher als geschäftsführende Bundesparteivorsitzende vorgeschlagen. Andreas Babler wird den Übergang als SPÖ-Vorsitzender begleiten – unterstützt von SPÖ-Frauenvorsitzender und Bundesministerin Holzleitner sowie SPÖ-Klubobmann Kucher.

Andreas Babler hat in einem Pressestatement klargestellt, dass öffentliche Personaldebatten keine guten Begleiterscheinungen für Parteien sind und das diese enden müssen. „Mir ist wichtig, eine handlungsfähige SPÖ in der Regierung zu haben. Wir brauchen eine geeinte SPÖ, die sich mit ganzer Kraft dafür einsetzt, das Leben der Menschen besser zu machen“, so Babler, der betont: „Wir haben heute die Grundvoraussetzung für eine neue Einigkeit in der SPÖ geschaffen.“

Was ist das Besondere an diesem Wechsel an der Spitze der SPÖ?

Erstmals seit Jahrzehnten geschieht der Wechsel an der Spitze der SPÖ nicht überstürzt und im öffentlichen Streit, sondern in einem gemeinsam vereinbarten geordneten Prozess. Andreas Babler stellt dabei die Einheit und Handlungsfähigkeit der SPÖ über seine eigene Funktion.

Wichtig ist auch, dass alle Landesparteivorsitzenden in die weiteren Schritte eingebunden sind. Sie werden sich künftig auch wieder stärker auf Bundesebene in Präsidium und Vorstand einbringen.

Was ist das Ziel des Ordnungsprozesses?

Ziel des gemeinsam vereinbarten Wegs ist eine geeinte und gestärkte SPÖ, die geschlossen handelt und wieder Vertrauen zurückgewinnt. „Am Ende dieses Prozesses soll eine SPÖ stehen, die geeint und gestärkt ist und als gestaltende Kraft einen Unterschied im Leben der Menschen macht“, betont Andreas Babler.

Geht es in dem Neuordnungsprozess nur um Personelles?

Nein. Eine neue Person an der Spitze allein löst die Herausforderungen der SPÖ nicht. Deshalb wird sich die SPÖ in den kommenden Monaten auch strategisch, organisatorisch und politisch neu aufstellen, um wieder stärker sichtbar zu machen, wofür die Sozialdemokratie steht.

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